Willkommen auf dem Blog der Frauenmannschaft des FC Windisch.
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Sonntag, Mai 30, 2010

Plätscherndes Spiel, doch drei Punkte im Trockenen

SV Sissach – FC WINDISCH 1:4 (0:2)
6. Rufli 0:1, 43. Steinhauer 0:2; 74. Rufli 0:3, 80. 1:3, 88. Rufli 1:4

Windisch Binder; Vogt, Schwerzmann (Mili), Lüssi, Zumsteg, Fuhrer; Storrer (Gerber), Baur (Hochstrasser), Fuhrer), Fiechter; Steinhauer
DFCW ohne Senn, Rimann, Guéron (alle verletzt)

Am vergangenen regnerischen Sonntagnachmittag machte sich der DFCW unter dem Trainerduo Rimann / Wüthrich zum zweitletzten Match auf nach Sissach. Das Vorhaben nach dem ermutigenden letzten Match? Drei Punkte!
Nur – ganz so wie man sich das erhoffte, lief es nicht. Zwar konnte der DFCW nach einem Sonntagsschuss von Rufli schon in der 6. Minute und der 2. Chance des Spiels in Führung gehen, doch wirklich ins Spiel kam man auf dem kleinen Kunstrasenplatz nicht. Nach dem frühen Führungstreffer versuchten es die Damen aus Windisch mehrmals mit Angriffen über die Seite, die jedoch scheiterten und es waren immer öfter die Sissacherinnen, die zu Chancen kamen, aber auch ihnen gelang das Tor trotz einiger gefährlicher Szenen nicht. So plätscherte das Spiel – wie der gelegentlich einsetzende Regen – so vor sich hin, erwähnenswert noch der Baseball, der vom Nachbarfeld „irgendwie“ auf unser Feld geschlagen wurde, wobei die Fussballerinnen sich im Laufe des Spiels mit einem Fussball aufs Baseballfeld revanchierten – polysportiv eben :-)
Weiterhin kamen beide Mannschaften gelegentlich zu Chancen, doch man merkte inzwischen besser, dass es die Windischerinnen waren, die diesen Sieg wirklich wollten. Trotzdem kam das Heimteam in der 41. Minute mit einem Eckball gefährlich nahe an den Ausgleich – doch Vogt rettete auf der Linie. Zwei Minute später kombinierte Windisch schön – Scherzmann schnappt sich den Ball, zieht in Richtung Spielfeldmitte, spielt Fiechter auf der rechten Seite an, die spielt in die Mitte wo Steinhauer mit ihrem Torriecher natürlich schon bereit steht – 2:0!
Während die Gäste diesen ersten 45 Minuten nur wenig Positives abgewinnen konnten, fand Interimstrainer Wüthrich in der Pause trotz allem ermutigende und zuversichtliche Worte und so ging es in die zweite Halbzeit.

Die begannen die Gäste erheblich besser und drückten von Beginn weg aufs Tor der Sissacherinnen, die jedoch in der 52. zu einer Grosschance zum Anschlusstreffer kamen – wiederum rettete die DFCW-Verteidigung auf der Linie! Die Ambition, einen solchen Treffer zu verhindern, waren deutlich sichtbar. Die nächste erwähnenswerte Szene spielte sich wiederum in der Nähe von Binders Tor ab: Gerber spielt den Ball ins Out, da eine Baslerin am Boden liegt, eine Sissacherin wirft ein, Binder nimmt den Ball in die Hände, Pfiff – und alle sehen den Schiedsrichter erstaunt an, der wohl für einen Moment die Gäste mit dem Heimteam verwechselt hatte und Binder dann einen Schiriball gibt – Situation geklärt.
Die Windischerinnen waren besser im Spiel, und obwohl die Sissacherinnen zu Chancen kamen, waren es immer öfter die Gäste, die kombinierten und vor dem gegnerischen Tor auftauchten. In der 74. Minute dann endlich ein Torerfolg – Rufli vom 16er her ins weite rechte obere Eck, 0:3! Auch die nächste Chance gehörte den Windischerinnen. In der 80. Minute kamen die Sissacherinnen mit einem Freistoss noch einmal vor Binders Tor – und trafen! Aus offsideverdächtiger Position jedoch, aber da grosse Diskussionen nichts bringen, machten das die Gäste drei Minuten später mit ihrem vierten Tor wett: Schöner Pass von Rufli auf Steinhauer – Tor!
Beim 1:4 blieb es dann auch – und froh, die drei Punkte, die nicht ganz so schön waren wie eine Woche vorher, ins Trockene gebracht zu haben, machte man sich wenig später wieder auf den Heimweg. Pflicht erfüllt!

Ein überragendes Spiel war es nicht auf Seiten der Gäste, Kampf, Aggression und starker Wille waren eher Mangelware und ein wirklich schöner Spielaufbau war auch nicht vorhanden – bestimmt nicht zuletzt auch wegen des engen Spielfelds. Aber die Windischerinnen stellten unter Beweis, dass sie Tore schiessen können – und obwohl das Spiel nicht optimal läuft, nicht aufgeben und die Punkte wollen :-)
Mit wieder vollem Einsatz am Samstag eine Runde weiter im Cup – und dann die Saison am Dienstag positiv abschliessen!! :-)

©dfcw redaktion

P.S. Je suis désolée d’avoir causé ce retard…odr so :-)

Sonntag, Mai 23, 2010

3 wunderschöne Punkte nach intensivem Fight

FC Windisch – FFC Fortuna Olten 3:2 (2:1)
2. Fiechter 1:0, 13. Storrer 2:0, 46. 2:1, 51. Lüssi 3:1, 93. 3:2

Windisch Binder; Vogt, Rufli, Lüssi (Gerber), Zumsteg, Guéron; Storrer, Baur, Fuhrer (Hochstrasser), Fiechter; Steinhauer
DFCW ohne Senn, Rimann, Mili (alle verletzt), Schwerzmann (abwesend)

Angenehme Temperaturen, gute Laune, ein kühles Bier bereit, und einen spannenden Match auf dem Programm – dem perfekten Fussballabend stand gestern Samstag nichts im Weg. Gefehlt, wer bei diesem Szenario um ein Public Viewing des Champions League Finals dachte – hier geht es um das, was sich gestern zwischen 20 und 22 Uhr auf dem Fussballacker Platz 1 im Dägerli zutrug: Windisch empfing Leader Fortuna. Und auch hier hatten die Windischerinnen – wen erstaunt’s – noch eine Rechnung offen: Nur knapp verlor man nach einer Aufholjagd im Hinspiel mit 3:4.

Und die Windischerinnen waren bereit. 2. Minute, Olten Keeper ausserhalb des Strafraumes, bringt den Ball nicht weg, Fiechter am Ball, aus allen Ecken „Schüss!!“ und Fiechter schiesst, der weite Ball fliegt in Richtung Tor, springt auf – 1:0!! Überrascht waren von diesem Blitzstart wohl alle, und es gab definitiv Mut: Die Windischerinnen kämpften, waren bereit für die ersten Bälle, lancierten immer wieder die Flügelläuferinnen – und setzten alles daran, die Gegnerinnen zu stoppen, die jedoch immer wieder zeigten, weshalb sie die Tabelle anführten – Einsatz, Wille, Fussball und Chancen. Doch das Heimteam liess sich davon nicht einschüchtern, hatte es doch auch schon unter Beweis gestellt, dass man mithalten konnte und daran glaubte – 13. Min, Guéron auf Fiechter, Fiechter zieht ihrer geliebten Seitenlinie entlang, Ball in die Mitte – und da steht Storrer, frei, Ball im Netz, 2:0! Weiter ging es mit Chancen auf beiden Seiten, wobei die Gäste sich immer öfter mit weiten Bällen in die Spitze Möglichkeiten erarbeiten konnten, die die Windischer Verteidigung mit gesammelten Kräfte abwehrte. Gegen Ende der ersten Halbzeit waren die Oltnerinnen im Spiel, gewannen mehr Zweikämpfe, mehr erste Bälle und nutzten bei einen Freistoss an der Strafraumgrenze in der 46. Minute ihre Chance zum Anschlusstreffer: unhaltbarer Schuss ins rechte obere Eck.
Pause.
Kräfte wieder sammeln und noch einmal 45 Minuten alles dran setzen, die Punkte in Windisch zu behalten – doch die Gäste mussten reagieren, und das taten sie! Nach der Pause suchten sie sofort das 2:2 und stürmen aufs Tor der Windischerinnen, was denen in der 51. Minute die Chance auf einen Konter gibt. Der Ball landet im Aus, Eckball Windisch, schöne Flanke zur Mitte, Lüssi steigt, Kopfball – und die Maschen zittern wieder – 3:1 Windisch! Doch Olten gab noch lange nicht auf. Sie fighteten um die Bälle, erarbeiteten sich Chancen und standen immer wieder am Strafraum und vor dem Tor, die Keeper Binder wie ihr Revier verteidigte: Sie stoppte die Angriffe der Oltnerinnen, indem sie sämtliche ihrer langen Bälle annahm, bei Schüssen aufs Tor zeigte sie ihr ganzes Sortiment an Paraden und kam der Ball sonst irgendwo vors Tor, so hielt sie ihn gemeinsam mit der Verteidigung irgendwie von der Linie fern – jede hielt ihren Körper, ihre Beine, Füsse und ihren Kopf dazwischen. Der Fight ging weiter mit Chancen auf beiden Seiten, wobei sowohl Olten wie auch Windisch Druckphasen vermerken konnten. Die Kräfte schwanden, und obwohl das Spiel weiterhin intensiv blieb, sehnte man den Schlusspfiff herbei. In der 93. Minute gelang Olten nach mehrmaliger Abwehr der Windisch Verteidigung der erneute Anschlusstreffer – doch Schiedsrichterin Meier erlöste das Heimteam wenige Sekunden später endlich. 3:2, SIEG!! Oh wie wunderschön :-)

Ein Sieg, der dem DFCW alles abverlangte, aber der letztendlich nichts als verdient war. Trotz Führung gab man nicht nach, kam immer ins Spiel zurück, man glaubte daran und wollte es. Jede war von Anfang an bereit, jede lief für jede, jede kämpfte bis zur Erschöpfung, jede lief und fightete für jeden Ball – selbst wenn er nicht im eigenen Zuständigkeitsbereich lag oder bei der zugeteilten Gegenspielerin war, und genau das machte den Unterschied. Man bildete ein Team mit einem gemeinsamen Ziel, für das man alles investierte und das man schliesslich erreichte. Wen interessierte nach so einem Sieg noch das Champions League Finale? :-)
Wir freuen uns auf einen weiteren Fight mit der richtigen Einstellung am nächsten Sonntag in Sissach! :-)

©dfcw redaktion

Sonntag, Mai 16, 2010

Windisch als Kanonenfutter in Zuchwil

Fc Zuchwil - DFC WINDISCH 7:1 (3:1)

Windisch: Binder; Senn, Schwerzmann, Rimann (Hochstrasser), Zumsteg, Guéron; Storrer (Vogt), Baur, Rufli, Gerber (Fuhrer); Steinhauer
Abwesend: Fiechter, Mili, Lüssi

Entschuldigung an die Fans
Eigentlich wollte der DFCW am Ende des Tages die lange Reise retour in den Aargau mit 3 Punkten unternehmen, doch das Gegenteil traf ein. Mit gerade 7:1 ging man auf dem Acker von Zuchwil gnadenlos unter und wurde grösstenteils schon fast schmerzhaft Vorgeführt. Schon zu Beginn der Partie waren die Gäste nur Statisten und lagen nach bereits 3 Minuten mit 1:0 in Rückstand. Da man dieses Szenario bereits mehrfach kennt, machten sich wohl aber die wenigsten Rot-Schwarz Anhänger ernsthafte Gedanken darüber, denn nach einer kurzen Anlaufschwierigkeit kam Windisch meistens in die Gänge. Heute Leider Nein! Der Torjubel auf Seiten der Heimmannschaft ging bis zum Ende fröhlich weiter, ganz im Sinne von "wer hat noch nicht wer will noch mal". Bei den Gästen ging heute gar nichts, dass das einzige Tor für die FCW Frauen durch ein Zuchwiler Eigentor fiel, ist Sinnbildlich für die Partie.
Wieder einmal gilt es ein Spiel abzuhaken und nach vorne zu schauen auf die noch verbleibenden Meisterschaftsspiele. Es gibt keine Ausrede für das desolate Abschneiden der ganzen Mannschaft, es ist jedoch absolut sicher, dass es im nächsten Spiel eine Reaktion geben wird und Windisch wieder mit gewohntem Kampfgeist und Wille nach weiteren 3 Punkten fightet.

@dfcw redaktion


Sonntag, Mai 09, 2010

Umkämpfter Punkt im Dägerli

FC WINDISCH - BSC Old Boys 2:2 (0:1)
28. 0:1, 58. Storrer 1:1, 74. 1:2, 80. Steinhauer 2:2

Windisch: 1 Binder; 6 Senn, 9 Schwerzmann, 4 Rimann, 19 Zumsteg, 5 Guéron; 17 Rufli, 10 Baur, 8 Fiechter, 3 Storrer (11 Gerber); 15 Steinhauer; 7 Hochstrasser (Ersatz & Co-Coach)
DFCW ohne Mili, 13 Fuhrer, 16 Lüssi (alle verletzt), 14 Vogt (abwesend)


Die Formel mit dem Wetter vom letzten Mal klappte dieses Spiel nicht ganz: Trotz strahlendem Sonnenschein und warmen Temperaturen waren es zuerst einmal die Gäste, die zu Chancen kamen. Folglich spielte sich das meiste in der ersten Phase des Spiels in der Windischer Verteidigung ab, der es mit vereinten Kräften mehrmals gelang, die schnellen Vorstösse der Baslerinnen zu unterbinden. Doch obwohl man die Bälle immer wieder aus der Gefahrenzone nach vorne zu bringen versuchte, gelang nur wenig in den ersten 15 Minuten, und die Windischerinnen mussten dem Ball immer wieder hinterherlaufen. Obwohl sie mit der Zeit immer besser ins Spiel kamen, waren es die Gäste, die in der 28. Minute den Führungstreffer erzielten, nachdem man den Ball nicht wirklich wegbrachte. Generell war man zu wenig energisch und konsequent am Anfang, dazu kamen diverse Missverständnisse – es hätte insgesamt besser laufen können. Und es wurde besser – nach dem Gegentreffer schienen die WIndischerinnen wacher, aggressiver, es gelang wieder mehr, und als der Schiedsrichter zur Pause pfiff, war das Spiel längst ausgeglichen. Vor allem mit zahlreichen Eckbällen kam der DFCW immer wieder nahe ans gegnerische Tor, reichen wollte es leider in den ersten 45 Minuten nicht.

Nicht nur das Heimteam hatte sich für die zweite Halbzeit etwas vorgenommen: Sie startete mit einem schnellen Angriff der Baslerinnen, die zweifelsohne ihre Führung ausbauen wollten. Doch der DFCW war jetzt wach und spielte schöner und sicherer zusammen, nur die letzten Bälle wollten meistens nicht ankommen. Weiterhin hielt jedoch die Verteidigung des Heimteams gegen die schnellen Angriffe und die weiten Bälle der Gegnerinnen. Das Spiel hatte sich zu einem ausgeglichenen Kampf mit Chancen auf beiden Seiten entwickelt, und ein Ausgleich der Windischer Frauen wäre nichts als fair gewesen – und er gelang! In der 58. Minute stürmte Steinhauer auf der rechten Spielfeldseite in Richtung gegnerisches Tor, flankte in die Mitte, wo Storrer – zum ersten Mal in der Startelf! – zum 1:1 traf! Und die Windischerinnen blieben dran, machten mehr Druck, kamen zu mehr Chancen, aber auch die Gegnerinnen hatten solche immer wieder und gingen nach einem schnellen Treffer in der 74. Minute wiederum in Führung. Die Zeiten, in denen der DFCW bei einem solchen Stand den Kopf hängen lässt, sind längst vorbei – und auf der Bank erinnerte sich der Trainer schon ans Hinspiel, in dem man ebenfalls 1:2 hinten lag, damals jedoch nach einer Aufholjagd die drei Punkte noch nach Hause nehmen konnte. Und so kämpften die Ladies weiter – und zehn Minuten vor Schluss gelang der erneute Ausgleich: Fiechter auf der rechten Seite, Flanke auf die furchtlose Steinhauer, die vor dem Torwart an den Ball kommt und einköpft – ein wunderschönes Tor zum 2:2!

Zu einer Wiederholung des Vorrundenspiels reichte es nicht, der Schiedsrichter pfiff die Partie beim Stand von 2:2 ab. Es war ein durchzogenes Spiel gewesen – mal waren die Gäste überlegen, mal das Heimteam, schöne Spielzüge und grosses Gekicke wechselten sich ab. Grosschancen hatten beide Teams und es hätte auf beiden Seiten noch der Siegestreffer fallen können – unverdient ist der Punkt für die Windischerinnen aber auf keinen Fall, die sich immer wieder Chancen erarbeiten konnten und mehrmals nur knapp scheiterten, jedoch hätte es ohne die gute Leistung von DFCW-Verteidigung und Torwart auch anders aussehen können! Jetzt gilt Vollgas nächste Woche in Zuchwil!
© dfcw redaktion

Sonntag, Mai 02, 2010

Wechselhaftes Spiel – mit weiteren drei Punkten!

FC Attiswil - FC WINDISCH 1:4 (1:2)
6. Steinhauer 1:0, 13. Steinhauer 2:0, 28. 2:1 (Foulpenalty), 68. Steinhauer 3:1, 86. Steinhauer 4:1

Windisch: 1 Binder; 6 Senn, 14 Vogt, 16 Lüssi (3 Storrer), 19 Zumsteg, 5 Guéron; 17 Rufli (11 Gerber), 10 Baur, 8 Fiechter, 4 Rimann; 15 Steinhauer (Hochstrasser)
DFCW ohne 9 Schwerzmann, 13 Fuhrer (beide verletzt), Mili (abwesend)

Das Spiel begann für die Windischerinnen so schön wie das Wetter war: Von Anfang an konnte man aufs gegnerische Tor ziehen, den Ball immer wieder erobern, aus Zweikämpfen als Sieger hervorgehen, die gegnerische Verteidigung ausspielen und -dribbeln, und dank Motivation und Kampfwillen optimal in die Partie starten. Und das erste Tor – Dribbling Fiechter auf der rechten Spielfeldseite, Flanke auf Steinhauer, die kommt irgendwie an den Ball, zwischen den Beinen des Torwarts durch, 1:0! – passte perfekt in diese Startphase. Während die DFCW Verteidigung den Vorstössen des Heimteams mit viel Einsatz entgegenhielt, konnten in der Offensive weitere Chancen erarbeitet werden und so war es keine Überraschung als die Zuschauer in der 13. Minute zu einem déjà-vu Erlebnis kamen: Fiechter dribbelt am rechten Spielfeldrand entlang, flankt auf Steinhauer und diese verwertet zum 2:0. Optimaler Einstand! Weiter Tormöglichkeiten liessen hoffen, dass es so weitergehen würde – bis die gegnerische Nr. 9 im Windischer Strafraum gefoult wurde und der Unparteiische auf den Elfmeterpunkt zeigte. So stand es nach 27 Minuten entgegen dem Spielverlauf auf einmal 1:2 - Attiswil fasste neuen Mut, und irgendwie lief es danach nicht mehr wirklich für die Gäste (wen wunderte es da, dass auch das Wetter auf einmal nicht mehr sonnig war – Nebel und Kälte auf dem Attiswil Hügel). Die Überlegenheit war auf einmal nicht mehr sichtbar, die Heimmannschaft kam zu mehr Chancen, teilweise herrschte Chaos in den Windischer Reihen – und es ist Goalie Binder zu verdanken, dass es zur Pause immer noch 1:2 stand, denn die Gegnerinnen konnten einige Male alleine auf den Windisch Keeper zulaufen – scheiterten jedoch allesamt an ihr.

Die zweite Halbzeit hätte aus Windischer Sicht ebenfalls besser beginnen können, denn die ersten Chancen gehörten Attiswil, aber die Gäste kamen zurück und machten wieder Druck, und drohte dieser abzuflachen, so kam von irgendeiner Spielerin wieder ein Vorstoss, ein Impuls, und so lief und kämpfte man weiter. Chancen auf beiden Seiten waren die Folge, wobei die Windischerinnen wieder mehr von ihrem Können zeigten und sich Tormöglichkeiten wie in der ersten Halbzeit erspielten. In der 68. gelang dann endlich der nächste Treffer – ein Schuss von Rimann wurde vom gegnerischen Keeper abgewehrt, Steinhauer – zum dritten Mal - kam an den Ball und schiesst – 1:3. Noch war der Kampf, der auf dem Feld nicht nur fussballerisch, sondern auch verbal geführt wurde, nicht zu Ende. Es war keine einfache Aufgabe für die Windischer Verteidigung mit der schnellen Stürmerin des Heimteams zurechtzukommen, dank der die Attiswilerinnen immer wieder zu Chancen kamen, aber mit vereinten Kräften und ein wenig Glück konnte ein weiterer Gegentreffer verhindert werden. Die Windischerinnen ihrerseits waren jedoch noch nicht fertig mit dem Toreschiessen: Angriff, Abprall Attiswil Goalie, Rufli läuft auf den Ball – und trifft – nach zwei Pfostentreffern in dieser Partie – endlich und verdient das Tor! Aber – Tor zählt nicht – Abseits. Man vergegenwärtige sich die Situation noch einmal – Abpraller Attiswil – Abseits – irgendwie hatte der DFCW kein Glück mit den Schiedsrichtern und ihren Offsideregeln (s. letzter Spielbericht). Den Treffer holte Steinhauer in der 86. Minute mit ihrem 7. Rückrundentreffer nach, die nach einem Gerangel zwischen Fiechter und Torwart an den Ball kam und eiskalt einschob.
Verdient war dieser Sieg bestimmt, auch wenn das Spiel nicht immer optimal verlaufen ist. Wichtig ist die Rückkehr nach dem Gegentreffer und der Einsatz jeder einzelnen, die gezeigt hat, dass sie noch nicht aufgegeben hat – man hat weiter- bzw. wieder gekämpft und die Tore trotz Problemen erzielen können.
Für Matchwinners Binder und Steinhauer ging es nach dem Spiel noch mit Paninitausch weiter – und für alle am nächsten Samstag in Windisch gegen den BSC Old Boys, wo hoffentlich weitergekämpft wird – am besten so wie die ersten 25 Minuten heute!
© dfcw redaktion

P.S. Zumindest bis Sonntag Nachmittag steht der DFCW somit wieder auf dem angestammten 2. Platz!